Wir haben DevBizOps und DevSecOps – jetzt ist es Zeit für DevDataOps!

Warum? Weil wir in der IT das Business bremsen, statt es anzufeuern! Es sind wir, die unseren Unternehmen verkünden, dass die nächsten Features erst in sechs Monaten kommen – und währenddessen schießen die IT-Kosten in die Höhe. Je größer die Unternehmen, desto komplexer wird unsere IT – und plötzlich braucht man ein ganzes Team von Enterprise-Architekten, um überhaupt noch den Überblick zu behalten.

Und wieso soll DevDataOps das alles vereinfachen?

Stellt euch folgendes vor:
Cross-funktionale Teams, die jeweils ihre eigene fachliche Domain verantworten. Sie sind in der Lage, ihre Anforderungen selbst zu spezifizieren, zu implementieren, zu testen und zu betreiben. Sie definieren ihre eigene Fachsprache in einem persönlichen Glossar – ihre „ubiquitous language“, die ihre Domänenexpertise widerspiegelt. Mit DevDataOps gehen sie noch einen Schritt weiter: Sie übertragen diese Sprache in eine eigene Ontologie, in der das gesamte Wissen ihrer Domäne abgebildet wird.

Und das Beste daran: Dieses Wissen wird nicht versteckt, sondern für alle zugänglich gemacht. Jeder, der Erkenntnisse (Daten) aus diesem Wissen benötigt, kann per Self-Service ein Data Product anfordern.

Das cross-funktionale Team entwickelt eigene serverless Algorithmen, die nicht nur die anstehenden Anforderungen effizient umsetzen, sondern auch wertvolles Wissen generieren – zentral verfügbar und sofort in nachgelagerten Prozessen nutzbar. Keine sperrigen Data Pipelines, keine aufwändigen Data Warehouses, kein ewiges Warten auf andere Systeme und keinen Stau. Stattdessen entsteht ein kontinuierlicher, datengetriebener Fluss – genau das, was ein modernes, datengetriebenes Unternehmen braucht. All das baut auf den Data-Mesh-Prinzipien auf einer datenzentrischen Architektur mit dem Knowledge-Graph nach W3C-Standards auf. Beflügeln wir wieder unsere Unternehmen – statt sie auszubremsen. Lasst uns DevDataOps machen!